JAHRHUNDERT-BAUSTELLE

Mehr als 400 Arbeiter, rund 10 Jahre dauernde, unterirdische Bauarbeiten im Hochgebirge, 17 km Stollen und 1,7 Millionen m³ ausgebrochenes Gestein: Die Baustelle Nant de Drance ist gigantisch.

Das Ergebnis ist eines der leistungsstärksten Pumpspeicherkraftwerke Europas. Mit 900 MW Leistung wird es nach Inbetriebnahme in 2019 jährlich rund 2,5 Milliarden kWh Strom erzeugen.

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Umwelt

Umwelt­einfluss

Geringe Eingriffe in die Landschaft Die Nutzung der beiden existierenden Stauseen Emosson und Vieux Emosson macht den Bau neuer Staumauern überflüssig. Schönheit und Vielfalt der Landschaft bleiben so erhalten. Keine Auswirkungen auf die Wasserläufe Da das Wasser für den Kraftwerksbetrieb in einem geschlossenen Kreislauf mit den Stauseen Emosson und Vieux Emosson bewegt wird, kommt es lediglich zu Schwankungen des Wasserpegels in diesen beiden Seen. Natürliche Gewässer sind davon nicht betroffen. Daher treten im Falle von Nant de Drance auch keine Probleme mit Restwassermengen auf. Der bei Pumpspeicherkraftwerken regelmässig eintretende Schleuseneffekt (Wechsel von hohen und niedrigen Durchflussmengen in einem Wasserlauf) ist ebenfalls nicht vorhanden. Schutz von Umwelt und Fauna Die Umweltauswirkungen der Bauarbeiten, wie beispielsweise die Rodung in Châtelard, werden durch Ausgleichsmassnahmen kompensiert. Die Umgebung wird wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt (z.B. Renaturierung). Begrenzung der Auswirkungen des Baustellenverkehrs Die Transporte zu den Baustellen erfolgen dank des Tunnels zwischen Châtelard und dem neuen Kraftwerk unterirdisch. Für die Bevölkerung entstehen durch Baustellenverkehr keine zusätzlichen Belastungen. Erhalt der touristischen Sehenswürdigkeiten der Umgebung Die Panoramaseilbahn Le Châtelard, die prähistorischen Dinosaurier-Fussabdrücke und die Naturlehrpfade bleiben erhalten und sind während der Bauarbeiten zugänglich. Nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen Die Nant de Drance SA trägt mit verschiedenen Ausgleichsmassnahmen im Kanton Wallis zu einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen bei. Alpiq, IWB, FMV und die SBB unterstreichen damit ihr Engagement für eine intakte Umwelt.Mehr lesen
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