Umwelt

Die maximale Reduzierung der Umweltauswirkungen zählt zu den Prioritäten beim Bau des Pumpspeicherkraftwerks Nant de Drance. Ein umfangreicher Massnahmenkatalog sorgt dafür, dass Landschaft und Umwelt während der gesamten Bauzeit und auch nach Inbetriebnahme des Kraftwerks geschützt werden.

Umwelt­einfluss

Geringe Eingriffe in die Landschaft

Die Nutzung der beiden existierenden Stauseen Emosson und Vieux Emosson macht den Bau neuer Staumauern überflüssig. Schönheit und Vielfalt der Landschaft bleiben so erhalten.

 

Keine Auswirkungen auf die Wasserläufe

Da das Wasser für den Kraftwerksbetrieb in einem geschlossenen Kreislauf mit den Stauseen Emosson und Vieux Emosson bewegt wird, kommt es lediglich zu Schwankungen des Wasserpegels in diesen beiden Seen. Natürliche Gewässer sind davon nicht betroffen. Daher treten im Falle von Nant de Drance auch keine Probleme mit Restwassermengen auf. Der bei Pumpspeicherkraftwerken regelmässig eintretende Schleuseneffekt (Wechsel von hohen und niedrigen Durchflussmengen in einem Wasserlauf) ist ebenfalls nicht vorhanden.

 

Schutz von Umwelt und Fauna

Die Umweltauswirkungen der Bauarbeiten, wie beispielsweise die Rodung in Châtelard, werden durch Ausgleichsmassnahmen kompensiert. Die Umgebung wird wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt (z.B. Renaturierung).

 

Begrenzung der Auswirkungen des Baustellenverkehrs

Die Transporte zu den Baustellen erfolgen dank des Tunnels zwischen Châtelard und dem neuen Kraftwerk unterirdisch. Für die Bevölkerung entstehen durch Baustellenverkehr keine zusätzlichen Belastungen.

 

Erhalt der touristischen Sehenswürdigkeiten der Umgebung

Die Panoramaseilbahn Le Châtelard, die prähistorischen Dinosaurier-Fussabdrücke und die Naturlehrpfade bleiben erhalten und sind während der Bauarbeiten zugänglich.

 

Nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen

Die Nant de Drance SA trägt mit verschiedenen Ausgleichsmassnahmen im Kanton Wallis zu einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen bei.

Alpiq, IWB, FMV und die SBB unterstreichen damit ihr Engagement für eine intakte Umwelt.

Nach oben


Kompensations­massnahmen

Im Projekt für das neue Kraftwerk Nant de Drance ist ein Betrag von 22 Millionen Franken für Kompensationsmassnahmen vorgesehen. Insgesamt sechzehn Projekte zur Aufwertung der Umwelt und zur Renaturierung werden im Bereich der Baustelle und in der Rhône-Ebene realisiert. Diese Massnahmen sind das Ergebnis einer engen Kooperation mit dem Kanton Wallis, den betroffenen Gemeinden und mehreren Umweltorganisationen und der Bauherrschaft. Sie wurden von spezialisierten Büros entwickelt und werden vom Bundesamt für Energie überwacht.

Mehr lesen

Nach oben