Versorgungssicherheit und Netzstabilität
Es ist eine Tatsache, dass der Strombedarf in der Schweiz in den kommenden Jahren weiter steigen wird (die Bevölkerung wächst, der Wohlstand nimmt zu und der Ausstieg aus fossilen Energiequellen wie Öl und Gas führt unweigerlich zu einem Mehrverbrauch an Strom – Wärmepumpen, Elektromobile, etc.). Andererseits nimmt das Angebot an Strom ab (bestehende Kernkraftwerke gehen vom Netz, Verträge mit dem Ausland für die Einfuhr von Strom laufen aus und können aus rechtlichen Gründen nicht einfach verlängert werden).
Gemäss Berechnungen und Einschätzungen vom Bund droht der Schweiz bis 2035 eine Versorgungs- lücke von rund 25 Milliarden Kilowattstunden.
Nant de Drance leistet darum einen wichtigen Beitrag für die künftige Versorgungssicherheit mit Strom. Das Kraftwerk deckt Verbrauchsspitzen im Bahnbetrieb der SBB ab, trägt aber auch dazu bei, das Stromnetz in der Schweiz und in Europa stabiler und zuverlässiger zu machen. Durch entsprechende Maschinentechnik können innerhalb kurzer Zeit Netzschwankungen aus unregelmässiger Produktion aus erneuerbaren Energiequellen (Wind, Sonne) ausgeglichen werden.
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